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RocketEmpathie — öffentlich. landjunge (Gesang, Texte) & Sascha Bastian (Gitarre, Gesang). Sieben eigene Stücke.

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RocketEmpathie

Öffentlich. Sieben eigene Stücke.

landjunge (Daniel Filipek) — Gesang, Texte
Sascha Bastian — Gitarre, Gesang

Herz drücken, zuhören. Text im Player, Download frei.

Es gibt keine Lösung, nur Möglichkeiten.

Band

landjunge · Daniel Filipek

Gesang, Texte. Die Stücke kommen von ihm. Stimme, Worte, das Herz. RocketEmpathie ist sein Projekt — sieben eigene Lieder, kein Archiv, keine Cover.

Sascha Bastian

Gitarre, Gesang. Die Saiten unter dem Text. Gitarre, die trägt. Gesang, der mitgeht. Die andere Stimme in RocketEmpathie.

Stücke

  1. Für Dich
  2. Die Oberen Zehntausend
  3. Der Himmel wird blind
  4. Ein Spiegel zerbrochen
  5. Faden und Spur
  6. Wie lange muss ich auf dich warten
  7. Rocket Empathy

Für Dich

Strophe 1

Mit dir geh ich gern spazieren
verregnet ist der Tag
es riecht nach frisch gepflückten Blumen
die du doch so gerne magst
Du kommst so selten mich besuchen
Ich weiß, dass du jetzt nicht kannst
Vielleicht später, wenn du magst
Vielleicht später, wenn du kannst

Refrain

Die Zeit ist stehengeblieben
Was ist heute für ein Tag
Ich bleib noch ein bisschen liegen
Weil ich diesen Traum noch hab
In meiner Traumwelt bist du mir so nah
ich kann dich fast berühren
in meiner Traumwelt ist fast alles machbar
Doch eins: ich kann die Zeit nicht
zurückdrehen

Refrain

Nur ist es aber Zeit zu gehen
Der Abschied fällt mir nicht leicht
Wir werden uns bald wiedersehen
Verbunden bis in die Ewigkeit
Nur ist es aber Zeit zu gehen
Der Abschied fällt mir gar nicht leicht
Wir werden uns bald wiedersehen
verbunden bis in die Ewigkeit


Die Oberen Zehntausend

Strophe 1

Ich kauf mir ne Villa am Strand und fahr einen geilen Cadillac
bin mit Steven Spielberg verwandt und Hartgeld schmeiß ich weg
ich besorg mir Koks ohne Ende und liebe mein Leben
ich tapezier mit Dollars meine Wände und will nur noch schweben
und will nur noch schweben

Strophe 2

Ich kauf mir nur die besten Nutten und flieg' mal nach Hawaii
ich trage Gold und Silberkutten, was ist denn schon dabei?

Strophe 3

Ich kauf' mir einen guten Mann, der für mich regieren kann

Strophe 4

Ich langweile mich im Spielcasino, und manchmal geh' ich aufs Klo
und stürzt mal ein Flugzeug ab, das macht mich froh

Refrain

Ich werd den Abschaum aus den Straßen kehren
ihr könnt euch ja sowieso nicht wehren

Outro

Ich nehm mein Geld mit in den Sarg
und habe Angst vorm nächsten Leben
Ob man mich dort auch mag
wird man mir dort auch Geld geben


Der Himmel wird blind

Refrain

Wie lange muss ich auf dich warten,
die Zeit geht so schnell vorbei.
Lass uns endlich starten,
der Himmel über uns ist frei.

Strophe 1

Ein neuer Tag, er bricht herein,
doch ohne dich, was soll er sein?
So viele Fragen stell ich mir,
sie bleiben ohne Antwort hier.

Nachrefrain

Doch leider hör ich dich nicht,
hör ich dich nicht.
Doch leider hör ich dich nicht.

Strophe 2

Ich zähl die Stunden, zähl die Nächte,
male Schatten an die Wand.
Jede Sekunde ohne dich
rutscht wie Sand durch meine Hand.
Ich rufe dich nur in Gedanken,
doch nichts durchbricht die stillen Schranken.
Die Stille bleibt mein Freund.
Und der Himmel über mir
wird mit jeder Stunde blind.

Bridge

Ich schließ die Augen, tauch hinein,
lass alle Welt hinter mir sein.
In meiner Traumwelt hör ich dich
und darf dir endlich näher sein.
Näher zu sein,
näher zu sein,
näher zu sein.


Ein Spiegel zerbrochen

Strophe 1

Ein Spiegel zerbrochen, Tränen im Gesicht,
heile Welt versprochen — Versprechen, die man bricht.
Woher bist du gekommen, warum lebst du nicht?
Am Horizont der Hoffnung der Schatten jagt das Licht.

Strophe 2

Splitter überall, der Boden färbt sich rot.
Demut lindert Qual, doch Wut macht atemlos.
Stille füllt den Saal, jeder geht einmal
fort.

Refrain

In Scherben liegt die Zeit, die man nicht mehr fängt.
Am Horizont der Hoffnung, und der Himmel brennt.
Herzen voller Blei, die Stille füllt den Saal.
Jeder geht einmal — fort.

Strophe 3

Ein leises Echo schreit, was niemand mehr empfängt.
Du siehst dich selbst darin, das Bild wird verzerrt.
Was früher Freude war, ist heute nur noch Schmerz.
In Scherben liegt die Zeit, die man nicht mehr fängt.

Bridge

Die Scherben spiegeln leer, was früher einmal war.
Du erinnerst dich, was einst wichtig war.
Wenn der Himmel brennt, der Spiegel bricht,
bleibt nur noch dieser Satz — mehr bleibt nicht:

Schluss

Jeder geht einmal — fort.


Faden und Spur

Strophe 1

Wir baun aus Glas, Schicht um Schicht dazu,
jede Wand ein Spiegel, und keiner weiß wozu.
Silberner Faden, der Webstuhl geht schwer,
was er spinnt, hält und lässt uns nicht mehr.

Refrain

Die Uhr läuft zurück, der Zeiger bleibt stehn,
wir atmen im Schlag und lassen uns gehn.
Kein Weg nach vorn, nur Faden und Spur,
was wir weben, das bleibt und hält und ist nur.

Strophe 2

Mondstaub im Kamm, der Faden wird dicht,
draußen die Stille, hier brennt noch das Licht.
Wir gehn nicht nach vorn, wir sinken hinein,
Mund an Mund, und der Rest fällt allein.

Refrain

Die Uhr läuft zurück, der Zeiger bleibt stehn,
wir atmen im Schlag und lassen uns gehn.
Kein Weg nach vorn, nur Faden und Spur,
was wir weben, das bleibt und hält und ist nur.


Wie lange muss ich auf dich warten

Refrain

Wie lange soll ich noch warten,
die Uhr frisst sich durch die Wand.
Ey, voll Bullshit in meiner Hand, fuck,
und nix mit kommen, keiner stand.

Strophe 1

Ein grauer Morgen zieht herein,
ohne dich bleibt alles klein.
Zu viele Fragen sperr ich ein,
sie gehen mit ins Dunkel rein.

Nachrefrain

Doch ich hör dich nicht,
hör dich nicht.
Doch ich hör dich nicht.

Strophe 2

Ich zähl die Stunden, zähl die Nacht,
zieh Kreise in den kalten Raum.
Jede Sekunde ohne dich
macht aus der Wand nur noch Staub.
Ich rufe dich nur noch im Kopf,
doch selbst der wird dabei zu grob.
Die Stille sitzt hier wie ein Hund.
Und der Himmel über mir
wird langsam schwarz und wund.

Bridge

Ich bleib noch an der Tür hier steh'n,
als wär dein Schritt schon fast im Haus.
Der Lack ist stumpf in meiner Hand,
nur leerer Dreck, ich halt das aus.
Wenn du jetzt kommst, dann sag nicht viel,
ein Blick reicht schon, mehr brauch ich nicht.


Rocket Empathy

Strophe 1

Ich steh mit dir auf der Klippe am Ende der Welt,
die Leere zieht stark, doch dein Blick mich hält.
Aus Licht baue ich uns einen Flieger so zart,
wir gleiten hinüber, in eine neue Art.

Refrain

Rocket Empathy, flieg mit mir ins Unendliche,
wo Herzen aus Licht und Zeit sich verlieren.
Rocket Empathy, träum mit mir von Ewigkeit,
wir bauen uns Welten aus Kristall und Sternenlicht.

Strophe 2

Ich tanze so gern mit dir, bis die Nacht zerbricht,
Millionen Sterne funkeln im kalten weißen Licht.
Wir drehen uns weiter, bis der Morgen erwacht,
Hand in Hand durch die Dunkelheit, die uns umnacht.

Strophe 3

Wir bauen Paläste aus Kristallen so rein,
sie leuchten hell in der endlosen Nacht hinein.
Webstühle errichten wir, die Träume spinnen,
aus silbernen Sternenfäden, die ewig gewinnen.
Eine Uhr bauen wir, die die Zeit zurückdreht,
und träumen davon, ewig in der Ewigkeit zu stehn.

Strophe 4

Wir weben Träume aus Mondlicht und Sternenstaub,
sie leuchten hell, wenn die Welt still und taub ist.
Während die Uhr rückwärts tickt durch die Zeit,
tanzen wir durch die Ewigkeit, Hand in Hand bereit –
für immer verbunden im unendlichen Raum,
wo Liebe und Licht uns umschließen im Traum.


© landjunge / Daniel Filipek · Sascha Bastian (Gitarre, Gesang). Eigene Stücke. Kein Archiv, keine Cover.

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